| 3. Int. Norddeutsche Meisterschaft in Pinneberg |
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| Geschrieben von Simone Rozek | |
| Samstag, 28. November 2009 | |
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Am 22.11.09 fand in der Jupp-Becker-Halle in Pinneberg die 3. Int. Norddeutsche Meisterschaft statt. Diese wurde in diesem Jahr von GL Kampfkunst e.V. / Ljubisa Kerkerlic ausgerichtet. Für Leib und Wohl wurde von morgens bis zum späten Nachmittag mit Brötchen, verschiedenen Würstchen, Suppen, Kuchen, Obst, kalten und warmen Getränken sowie nettem Personal gesorgt. Ein Dankeschön an den Ausrichter Ljubisa Kerkerlic und sein tolles Team. Der Veranstalter, die Hamburgische Taekwondo Union (TUH) war auch wieder fast vollzählig anwesend. Es hatten sich 114 Teilnehmer
aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Dänemark und den Niederlanden zu diesem Turnier angemeldet. Mit einer kleinen Verzögerung, wegen Softwareproblemen, konnte das Turnier dann leicht verspätet starten. Auf zwei Flächen ging es von Anfang an recht heiß her. Gekämpft wurde mit Standardwesten. Die Trainer waren in guter Kampflaune, denn sie feuerten ihre Schützlinge ordentlich an. Ein Sportler hat wohl so fast jeden Anwesenden in der Halle den Atem stocken lassen, als er nach einem Kopftreffer zu Boden ging und dies auf den ersten Blick sehr heftig aussah. Dem war aber Gott sei Dank nicht so, denn es stellte sich später als nicht so gravierend heraus, so dass man sagen kann, es gab nur 2-3 leicht Verletzte. Auch wenn uns Sportlern bewusst ist, dass wir einen Kampfsport ausüben, ist man doch immer wieder im ersten Moment geschockt, wenn es dann doch passiert. Aber das Risiko begleitet eben jeden Kämpfer, trotz Körperschutz! Auf zukünftigen Turnieren soll mehr darauf geachtet werden, dass mit LK1 und LK2 gestartet wird. Mit den Leistungsklassen kann es keine allzu großen Gürtelabstände geben und die Fairness des Kampfes bleibt bewahrt. Ein Grüngurt hat gegen einen Schwarzgurt nicht wirklich eine Chance. Das macht eben die längere Übung und Erfahrung aus! Der letzte Kampf des Tages war ein sehr rührender Kampf, denn es trafen zwei kleine Kämpferinnen aus dem Celik Verein im Finalkampf aufeinander. Sie kämpften gegeneinander, aber hatten gleichzeitig ein ungutes Gefühl mit dem Gegner, der ja eigentlich die Freundin ist, um den Pokal zu kämpfen. Die beiden schienen sichtlich erleichtert als der Kampf zu Ende war, dass sie sich mit Tränen in den Augen umarmten und ganz doll drückten und nicht wieder loslassen wollten. Die Sanitäter, Trainer und Zuschauer applaudierten den beiden tapferen TKD- Mädchen. Die Tränen der beiden ließen erst nach, als ihr Meister sie in die Arme schloss und beide an sich drückte, danach kam langsam das Lächeln wieder und die Anspannung fiel ab. Das konnte man richtig sehen. Die beiden waren zauberhaft! Alles in allem, ein gelungenes Turnier. Platzierung
Bilder: www.taekwondo-bergedorf.de unter dem Reiter "Media" Simone Rozek |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Dezember 2009 ) |
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